Der Herr ist mein Hirte

Psalmen und Hymnen

Sonntag
23. August 2015
17 Uhr
Kirche Hl. Familie
Recklinghausen-Speckhorn

Kammerchor Recklinghausen e. V.
Lucius Rühl, Leitung


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Programm

  • „Factus est Dominus“ /Introitus zum 8. Sonntag // Gregorianisch
  • „Deus in adjutorium“ // Gregorianisch
  • „Aller Augen warten auf dich, Herre“aus Psalm 23 „Der Herr ist mein Hirte“
    Heinrich Schütz (1585 – 1672)
  • Der 43. Psalm „Richte mich Gott“ //Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 – 1847)
  • „Dixit Dominus“ / Psalm 109 //Gregorianisch
  • Der 2. Psalm „Warum toben die Heiden“// Felix Mendelssohn Bartholdy
  • „Da pacem Domine“ // Gregorianisch
  • Der 86. Psalm Herr, neige deine Ohren“ //Melchior Franck (ca. 1580 – 1639)
  • „Iste confessor“ // Gregorianischer Hymnus
  • „Magnificat quarti toni“ // Jakob Reiner (vor 1560 – 1606)
  • „Ehre sei Gott in der Höhe“ aus: Die Deutsche Liturgie  //Felix Mendelssohn Bartholdy

Zugabe:

  • „Salve Regina“  //  Gregorianisch

Foto: S. Balint / Medienhaus Bauer

Foto: Sebastian Balint / Recklinghäuser Zeitung

Recklinghäuser Zeitung, 25. August 2015

Eindrucksvolles Konzert unter neuem Namen

Premiere für den Kammerchor Recklinghausen

SPECKHORN. (sb) Was für ein schönes, freundliches Gotteshaus, das da idyllisch und ländlich gelegen, in Speckhorn steht. Ein würdiger Ort für das erste Konzert des frisch umbenannten Kammerchores Recklinghausen, der sich in den zurückliegenden Jahren als „Madrigalchor“ einen klangvollen Namen in der Stadt gemacht hat.

Chorleiter Lucius Rühl begrüßte die etwa 40 Gäste am Sonntagnachmittag in der Kirche Heilige Familie pünktlich um 17 Uhr. Dabei erläuterte er nochmals die Gründe für die kürzlich vollzogene Namensänderung und stellte kurz das Programm vor.
Ein schönes Programm hatte Rühl da zusammengestellt. Musik aus über 500 Jahren wurde zu Gehör gebracht. Der rote Faden im Programm waren die Gregorianischen Gesänge, die ja auch immer wieder mal den Weg in die Hitlisten finden.
Die meditativen Mönchsgesänge wurden ergänzt um Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy, Melchior Franck und Jakob Reiner. Besonders hervorzuheben ist dabei der Übergang vom „Deus in adjutorium“ zu Mendelssohn Bartholdys „Aller Augen warten auf dich, Herre“.
Noch während der Gregorianischen Gesänge stellte sich der Chor um, und nahezu übergangslos stimmten die Sängerinnen und Sänger den Psalm 23 an. Ein durchaus erhabener Moment, der eine besondere Atmosphäre in dem Gotteshaus schuf. Insgesamt wartete der Chor mit einem wirklich gut durchdachten Porogramm auf und konnte seine großen Qualitäten ein weiteres Mal unter Beweis stellen.